24.09.2013

Institut Richard Moritz

Pressemitteilung

Unverändert hoher Bedarf am Bildungspaket vom 24.09.2013 http://pressemitteilung.ws/node/492656

 

Die Ferien sind zu Ende, für die Schüler beginnt wieder der Ernst des Lebens. Für viele auch erneut das Bangen um die Noten. Die Anforderungen an die Schüler - besonders bei höheren Schulen sind heutzutage sehr hoch. Nicht wenige von ihnen werden auch in diesem Schuljahr wieder nur mit Nachhilfe über die Runden kommen.

Nachhilfe ist aber auch eine Kostenfrage. Besonders für Familien, bei denen mehrere Kinder Nachhilfe benötigen ist das ein Problem, vor Allem wenn das Familieneinkommen gering ist. Viele Eltern warten deshalb oft mit Nachhilfe bis es brennt. bis die Versetzung oder der Abschluss gefährdet ist. Ist es sinnvoll bis zur letzten Minute zu warten, um Geld zu sparen?

Fragen wir doch mal einen Experten der Nachhilfe. Frau Hedda Rasp ist die Leiterin von „Die Nachhilfe mit Herz“ (www.dienachhilfemitherz.de) in München.

RM: Frau Rasp, ist es sinnvoll zu warten, bis die Noten eine Gefährdung anzeigen oder sollte man lieber „vorbeugend“ Nachhilfe nehmen?

HR: Weder noch. Es kommt auf den Schüler an und wie er das letzte Schuljahr gemeistert hat.

RM: Warum ist es kostengünstiger früher mit der Nachhilfe zu beginnen?

HR: Da zu meist der Schüler ohnehin Lücken hat, ist auch mehr Arbeit und Leistungsdruck vorhanden. Wenn der Schüler frühzeitig kommt, sind oft weniger Gesamtstunden notwendig, als wenn man unter Druck die Noten noch retten muss. Unter Leistungsdruck arbeitet es sich weniger effizient, als wenn man in Ruhe auf einen Verbesserung hinarbeiten kann. Wenn der Schüler in letzter Minute kommt, sind oft nur noch Einzelstunden möglich, die natürlich teurer sind als Gruppenstunden.

RM: Was würden sie also empfehlen?

HR: Rechtzeitig kommen, am besten nach der ersten Schulaufgabe, wenn die Note vier oder darunter ist.

RM: Aber Geld ist doch ein erheblicher Faktor bei der Nachhilfe. Wenn man wartet bis es wirklich notwendig ist und die Versetzung akut gefährdet ist, zahlt man nur so viel wie nötig ist. Eine Fünf zum Beginn des Jahres ist doch kein Alarmzeichen, oder?

HR: Nein, aber wenn die Noten des Vorjahres ein ähnliches Bild vermitteln, dann ist es ein Alarmsignal. Ist ein Abwärtstrend erkennbar, sollte man reagieren.

RM: Was ist mit den Sozial Schwachen?

HR: Da hilft in vielen Fällen das Bildungspaket.

MR: Die Nachfrage blieb hinter den Erwartungen zurück und das Paket wurde nachgebessert. Woran liegt es? Wurde der Bedarf zu hoch eingeschätzt?

HR: Das denke ich nicht! Nach unserer Erfahrung sind viele Berechtigte – besonders mit Migranten-Hintergrund mit der Bürokratie überforder und oft auch nicht darüber informiert.

RM: Mangelnde Information!? Beraten sie die Eltern?

HR: Selbstverständlich! Wenn sich beim Beratungsgespräch heraus kristallisiert, dass der Schüler für Leistungen aus dem Bildungspaket qualifiziert, weisen wir darauf hin. Wir sind auch beim Ausfüllen der Anträge behilflich. Notfalls gehen wir mit zu den Behörden oder verhandeln mit den zuständigen Personen.

RM: Wie klappt die Zusammenarbeit mit den Behörden und Schulen bzw. Lehren im Bezug auf die Anträge für Leistungen aus dem Bildungspaket?

HR: Sehr gut, wir haben da keine Probleme.

RM: Gilt auch hier, dass man zu Beginn des Schuljahres die Anträge stellen sollte oder ist es besser zu warten bis die Notwendigkeit durch die Noten unübersehbar ist?

HR: Die Anträge sollten möglichst frühzeitig gestellt werden. Man muss bedenken, dass zur Bearbeitung der Anträge Zeit benötigt wird. Dadurch wird der Beginn der Nachhilfe nach hinten verschoben. Wer zuerst kommt mahlt zuerst.

Vielen Dank Frau Rasp!

 

 

 

 

 

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